Arbeitnehmer, die durch die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit die Arbeitslosigkeit beenden, können zur Sicherung des Lebensunterhaltes und zur sozialen Sicherung in der Zeit nach der Existenzgründung einen Gründungszuschuss erhalten.

Wie hoch ist die Förderung durch den Gründungszuschuss?

Der Gründungszuschuss ist generell eine Ermessensleistung. Unter Vorliegen aller Voraussetzungen wird zunächst ein Zuschuss in Höhe des Arbeitslosengeldes I zuzüglich eines Pauschalbetrages von 300 Euro für die Dauer von 6 Monaten gezahlt. Für weitere neun Monate können 300 Euro pro Monat zur Unterstützung der sozialen Absicherung geleistet werden.

Wer ist antragsberechtigt?

Der Gründungszuschuss wird geleistet, wenn der Arbeitnehmer:

  • Arbeitslosengeld I bezogen hat und noch mindestens einen Anspruch auf 150 Kalendertage ALG I besitzt (direkter Übergang von abhängiger Beschäftigung in eine geförderte Selbstständigkeit ist nicht möglich),
  • eine Beschäftigung ausgeübt hat, die als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme oder als Strukturanpassungsmaßnahme gefördert wurde,
  • seine Kenntnisse und Fähigkeiten zur Ausübung der selbstständigen Tätigkeit darlegt

und eine Stellungnahme der fachkundigen Stelle zur Tragfähigkeit vorgelegt hat.

Um die Chancen auf Erhalt des Gründungszuschusses zu maximieren, benötigen Sie einen gut strukturierten und nett aufbereiteten Businessplan inklusive einer realistischen Finanzplanung.

Noch Fragen? Dann rufen Sie uns einfach an und vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch. Wir freuen uns auf Ihre spannende Idee.